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26.02.2018
Kategorie: Spiele

Endrunde der Gruppe C oder „Freude und Leid sind nahe beisammen...“


Und wieder schien es als hätte Altmeister Alfred Hitchcock selbst das Spielgeschehen in dieser abschliessenden Doppelrunde geleitet! Die Ice Tigers Grasswil erreichten quasi in den letzten Minuten den Klassenerhalt.

Am Samstag wollten trafen wir im heimischen Brünnli auf die Pelzner. Wir benötigten akut vom Abstieg bedroht dringend Punkte. Motiviert bis in die Zehenspitzen gelangen uns aber..... leider nichts.

Nach einem frühen Lattenknaller von „Jule“ passte plötzlich kein Fuss mehr vor den anderen. Wir standen nicht nur neben den Schlittschuhen sondern manchmal sogar neben der Eisbahn.

Dazu trugen natürlich auch die stark auftrumpfenden Pelzner bei. Mit einer extrem starken Forechecking setzten sie uns bereit im eigenen Drittel, ja sogar hinter dem eigenen Tor unter Druck. Als wir uns schliesslich das Leben mit Strafen selbst noch erschwerten, war es endgültig geschehen. Gleich zweimal schlug es in Unterzahl ein. Eine schneller Rückstand welcher den Druck nicht gerade schmälerte. Und was sich dann zutrug war geradezu dramatisch.... denn wir konnten gleich zweimal in Überzahl antreten und wieder schlug es zweimal ein, aber nicht auf Seiten Pelzner, Nein... wieder bei den Tigern! Wir wurden gleich doppelt ausgekontert. Nun war das Verdikt natürlich erdrückend. Mit 0 zu 4 wird es gegen diese starken Gäste natürlich eine Mammut Aufgabe. Und die Zeit zerrann wie im Fluge. Den Grasswilern wollte weiterhin nur wenig gelingen. Nur selten gelangten wir wirklich gefährlich vor das Tor. Und wenn doch, so sahen wir uns in der Verteidigung oder Torwart geblockt. So schlug es schliesslich noch zwei weitere Male bei der Heimmannschaft ein.

Am Schluss resultierte für die inferioren Ice Tigers eine 0 zu 6 Niederlage und die Erkenntnis, dass der Gegner heute zu stark und die eigene Leistung zu schwach war. Damit war klar. Die lediglich geringen Playoff-Chancen der Tiger sind definitiv vom Tisch und die Konzentration gilt dem Abstiegskampf

Nun hiess es abwarten. Den am selben Abend duellierten sich die Konolfinger und die Fählibrätscher im Abstiegskampf. Wobei die nachgenannten den Sieg davon tragen konnten. so fanden sich die Ice Tigers auf dem letzten Tabellenrang wieder. Doch wir hatten ja noch eine Chance...

Denn wir durften das letzte Spiel der Meisterschaft bestreiten. In Lyss wurden wir von Albatros empfangen, welche "scheinbar" auf dem sicheren 2 Tabellenrang lagen. Dazu mehr später...

 

Die Icetigers mussten keine Rechenspiele betreiben:

Niederlage = Abstieg

Remis = Relegationsspiel

Sieg = Ligaerhalt

 

Ein kleines Rechenspiel musste dennoch beachtet werden. Dies zählte alles natürlich unter der Bedingung, dass wir nicht zuviele Strafen kassieren. Den im Berner-Cup heisst das nächste Kriterium nach den Punkten direkt „Strafpunkte“.

Die Ausgangslage war somit klar. Alles oder Nichts!

Und ich kann es bezeugen, bereits beim Einschiessen sah ich mich mit einem anderen Team als am Vortag konfrontiert. Zahlreiche blaue Flecken zeugen von einem hochkonzentrierten und motivierten Einschiessen. Und genauso starteten wir auch in dieses Spiel. Voller Elan und mit totalem Engagement versuchten wir dem besser klassierten Gegner umgehend den Schneid abzukaufen.

Mal für Mal mobilisierten wir die Kräfte und drangen bis in die gefährliche Zone vor. Der Gegnerische Torwart entschärfte alles was er nur konnte. Es dauerte einige Minuten aber schliesslich konnten wir das erste Tor erzielen. Nur wenig später gelang sogar ein zweiter Treffer. 

Albatros suchte vor allem die beiden brandgefährlichen Flügel welche den Puck bis weit in unser Drittel tragen konnten. Jeweils gesegnet mit einem satten Schuss suchten und fanden sie damit ihr Glück. Innert Kürze war leider so der Ausgleich Tatsache und der Kampf begann von vorne. 

Aber heute war ein Ice Tigers Tag. Sämtliche drei Linien leisteten hervorragende Arbeit und so konnte mit hartem Kampf der Vorsprung, sogar mit drei Toren, wieder hergestellt werden. Albatros kam anschliessend in den Genuss von zwei Überzahlspielen, welche gnadenlos ausgenutzt wurden. Bei beiden Toren sah unser Torwart nicht sonderlich Glücklich aus. Aber seine Vorderleute waren gnädig und bügelten seine Fehlgriffe mit zwei weiteren Toren wieder aus. 

Schliesslich leistete sich in den Reihen der Gastgeber einer der Spieler eine doch sehr unnötige Provokation. Das darauf folgende Verdickt der Unparteiischen sorgte zudem bei Ihm für weiteren Unmut und zerbrochene Stöcke... was folgte war somit der Restausschluss.... und eine Strafenflut für vorgenannten.

Nun waren wir für die nächsten 5 Minuten auch in numerischer Überzahl und die Energietanks der Gastgeber leerten sich entsprechend noch schneller. Die Ice Tigers konnten die Strafe ausnützen und auch in den darauf folgenden Minuten weiter Profit aus der Situation schlagen. Schliesslich resultierte ein erlösender 5 zu 11 Auswärtssieg.

Da wir uns lediglich 6 Zweiminutenstrafen zu Schulden lasse kamen, sollte dies für den rettenden 5. Rang und somit den Klassenerhalt ausreichen. Noch selten war die Erleichterung über das Saisonende so gross. Mit einer tadellosen und eindrucksvollen Teamleistung haben sich die Ice Tigers diesen Rang erkämpft und verdient.

Ein grosser Dank geht hier auch an unsere lieben Fans, welche uns nicht nur beim letzten Spiel sondern während der gesamten Saison treu unterstützten. Herzlichen Dank!

Übrigens; Aufgrund der grossen Strafen wäre Albatros, trotz grossem Strafpunktevorsprung,  noch fast auf den 4 Tabellenrang zurückgefallen. Am Schluss entschieden 2 Strafminuten über Rang 2. 3. oder 4. und damit auch über die Qualifikation für das Relegationsspiel der höheren Liga....

 

SoSt, 26.02.2018

 

 


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