15.01.2018
Kategorie: Spiele

Folgenschwere Niederlage im „Kellerduell“


Auf die Grasswiler wartete ein wegweisendes Spiel. Wir waren an diesem Tag zu Gast in Langnau um uns mit  Konolfingen zu duellieren. Die beiden Teams „turnen“ zur Zeit am Tabellen Ende herum. Für beide war es eine Art von Schicksalsspiel. Die Ice Tigers konnten mit einem Sieg Distanz schaffen und die Konolfinger ihrerseits den Anschluss wahren.

 

Die Voraussetzungen bei den Tigern waren nicht ideal. Viele Absenzen  führten zu einem relativ leeren Matchblatt. Zudem waren die Anwesenden zum angeschlagen. Die Grasswiler traten somit mit lediglich 11 Felsspielern zur Mission an.

 

Auf der anderen Seite waren hoch motivierte Konolfinger, welche geschätzt mehr als 3 komplette Linien auf das Parkett mitbrachten. Es sollte also ein schwieriges unterfangen werden. Aber auch ein angeschlagener Tiger ist gefährlich.

 

Der Start verlief allerdings zäh. Die Grasswiler liesen noch ein wenig Konsequenz vermissen. Die Auslösungen liesen zu wünschen übrig und die Abschlüsse blieben harmlos. Irgendwie war im Hinterkopf eingebrannt, dass dieser Match noch lange dauern sollte und die Kräfte gut eingeteilt werden müssen.  Dies wirkte auf das Spiel sehr hemmend.  So gewährten wir den Gastgebern viel zu viel Raum.  Dieser wurde mit langen Zuspielen auf die Offensive ausgenutzt und solgleich wurde in Richtung Tor gearbeitet.  Sie verzeichneten anfänglich die gefährlicheren Abschlussversuche..  Konolfingen arbeitete mit einem aggressiven Forechecking und setzte die Tiger-Reihen früh unter Druck. Ein wahrlich zähes Spiel.

 

Konolfingen war es schliesslich, welche den ersten Treffer erzielen konnte.   Die Grasswiler benötigten einige Minuten und einen Energieanfall  von Märcu um die Szenerie wieder auszugleichen. Nach einem Effort über die linke Seite setzte er zu einem Slapshot an, welcher in der linken oberen Ecke einschlug wie eine Bombe.

 

Kurz vor der Pause gerieten wir jedoch wieder ins Hintertreffen. Der Abschluss eines alleine anstürmenden Konolfingers konnte zuerst  vom Torwart geblockt werden. Den darauf folgenden Rebound und somit das folglich Tor konnten wir jedoch nicht verhindern. 

Und dem nicht genug. Kurz vor der Pause schlug es erneut ein. Ein Querpass vor das Tor konnte mit der Schaufelspitze am Torwart vorbei in das Gehäuse abgeleckt werden.

 

Es hiess somit Kräfte tanken und erholen. Es sollten noch 40 schwierige Minuten werden. Wir wollten unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen. Eine Mischung finden, zwischen Kräfte verteilen, konzentrierter Abwehrarbeit und dennoch erfolgreichen Vorstößen, war schließlich eine sehr diffizile Angelegenheit.

 

Was leider folgte, waren pechrabenschwarze 5 Spielminuten.  15 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Konolfingen das Skore und legte in den nächsten 4 Minuten dem Gast gleich noch zwei Eier in das Nest...

 

Erst jetzt löste sich beim Gast der Knoten.  Mit einem lange ersehnten erfolgreichen Vorstoss konnten wir unser Resultat um einen Treffer erhöhen. Dies löste die Bremse ein wenig. Die Tigers wussten nun, dass umgehend reagiert werden musste, ansonst würden alle Felle in der Ilfis davonschwimmen. Das Spiel wurde offener gestaltet und der Gegner früher unter Druck gesetzt. Im letzten Abschnitt sollte sich dies auszahlen. Den in den Startminuten sollten wir sogleich zwei Treffer erzielen können. Die Treffer zeichneten sich durch Hartnäckigkeit der Grasswiler aus. Konsequentes Arbeiten, Angriff und insistieren, sollten nun belohnt werden. Plötzlich hatten die Tiger Oberwasser. Doch die zahlreichen Abschlussversuche konnten nicht in Bares umgemünzt werden. Mal für Mal blieb die Hartgummischeibe am Torwart hängen. Inzwischen wäre ein weiterer Treffer mehr als verdient gewesen. Der Torerfolg blieb aber aus und die Minuten und Sekunden zerrannen wie Sand zwischen den Fingern.  Die Konolfinger "schwammen", aber konnten sich über Wasser halten. Mit Mann und Maus wurde Verteidigungsarbeit geleistet.  Schliesslich nahmen wir 3 Minuten vor Schluss den Torwart raus und setzten alles auf eine Karte. Dies wurde jedoch nicht belohnt. Trotz toller Arbeit blieb der Anschlusstreffer aus.

Wenige Sekunden vor Ablauf des Spiels kassierten wir schliesslich noch den Empty Netter und so ging dieses Spiel mit 7 zu 4 an den Gastgeber.

 

Fazit; Auf diesem Niveau reicht es nicht mehr aus, wenn lediglich zwei beherzt kämpfende komplette Linien zum Duell antreten. Mindestens ein Drittes Flügelpaar ist unabdingbar.

Die Spielgestaltung/Spielplanung konnte aufgrund der Kräfteeinteilung nicht nach Wunsch vorgenommen und die Taktik musste entsprechend angepasst werden. So ergab sich ein verunsichertes, anfälliges und leicht zu überwindendes Spielsystem. Zu leicht gelangte der Gastgeber vor das Tor.

Erst nachdem schon fast alles verloren schien wurden die Grasswiler Tugenden erweckt. Leider war es bereits zu spät. Immerhin konnte resümiert werden, das die Grasswiler nichts unversucht liesen und so mit fliegenden Fahnen und letztendlich erhobenen Hauptes untergingen.

 

Der Kampf gegen den Abstieg ist nun akut entbrannt. Die Ice Tigers besitzen hierbei nun die schlechtesten Karten, da doch einige der direkten Konkurrenten  noch die geringere Anzahl absolvierter Spiele aufweisen. Dies heisst nun, dass wir in den letzten 4 Spielen unbedingt Punkte erringen müssen.

 

Nun heisst es  zweimal Freundschftsspiel und einmal Turnier um neu Selbstvertrauen tanken zu können. Anschliessend kommt es zum Schlussspurt....Auf gehts Tiger....

 

SoSt 15.01.2018


Helferessen Slapshot-Party
11. Mai 2018 18:30 - 23:59

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